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Am 25. 10. 1875 wurde der Architekt Paul Johannes Adolf Korff in Laage als zweiter Sohn des Maurermeisters und Senators Friedrich Korff ( 1839-1922 ) und seiner Gattin Christine, geborene Sternberg ( 1855-1941 ) in Laage geboren.
Er besuchte die Schule in Güstrow und das Technikum in Neustadt-Glewe, kam 1896 als Assistent zum Oberhofbaurat Gotthilf Ludwig Möckel ( 1838-1915 ) nach Doberan. 1896-1899 arbeitete er im Auftrage Möckels am Bau der Kirche in Hainichen in Sachsen. Erster Bauleiter war der von dort stammende spätere Schwager Korffs, Alfred Krause. In Hainichen lernte Paul Korff seines spätere Frau Maria Aloyse Leonhard kennen, während sich Alfred Krause mit deren Schwester anfreundete. Er eröffnete gemeinsam mit Alfred Krause 1899 ein Architekturbüro in Rostock.
Zu seinen Arbeiten gehörte Modernisierung von Gutshäusern, Viehhäuser, Scheunen, Verwaltungs - und Gutsarbeiterhäuser, Um - und Neubauten in mehreren Städten. So wurde er nach dem Ersten Weltkrieg nach Ostpreußen berufen um dort die Kriegsschäden zu beseitigen. Bereits 1901 wurde nach Plänen von Alfred Krause und Paul Korff das ´´Krankenheim Laage`` in der Breesener Straße 1 errichtet. 1902 trennten sich die Wege der Architekten des Krankenhauses. Korff kehrte zu seinen Wurzeln zurück und errichtete in Laage sein neues Unternehmen, das „Landbaubüro Laage“. Unter seiner Leitung erfolgten Um- und Neubauten in mehreren Städten. Von 1914-1918 leitete er in Ostpreußen ein Architekturbüro. Seine bekannteste Bauarbeit ist das Schloss Bellin. Die meisten seiner Bauunterlagen gingen während des Krieges verloren. Im Jahre 1940 zieht sich Paul Korff im Alter von 65 Jahren aus der Firma zurück, die Leitung übernimmt sein Sohn Leonhard Korff.
Am 2. Mai 1945 – beim Einmarsch der Roten Armee – nahm er sich, wie einige andere Laager Bürger auch, das Leben.
Seine Grabstätte befindet sich auf dem Alten Friedhof.
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