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Verein der Natur- und Heimatfreunde Laage und Umgebung e.V.

Geschichte von Laage

13. Jahrhundert

14. Jahrhundert

15. Jahrhundert

16. Jahrhundert

17. Jahrhundert

18. Jahrhundert

19. Jahrhundert

20. Jahrhundert

21. Jahrhundert

1216





Mitte 13.Jh


1270



1291









1293



 

Ursprünglich lag an dem Standort eine wendische Burg Lauena, die im Urstromtal der Recknitz gelegen,  den einzigen Übergang über den Fluß bildete. Diese wurde zum Schutze der bedeutenden slawischen West-Ost-Handelsstraße von Schleswig über Dorf Mecklenburg - Werle - Laage - Lüchow - Dargun - Demmin –Usedom nach Wolin angelegt . Dieser mittelalterliche Handelsweg, die sogenannte via regia ist urkundlich zuerst 1173 erfasst.

Erbau der Kirche (ein dreischiffiger Backstein - Hallenbau aus der Übergangszeit von der Romanik zur
Gotik)
 
Als Stadt wird Laage zuerst 1270 urkundlich erwähnt in einer Urkunde, laut deren Fürst Nicolaus I. von
Werle ( 1235-1277 ) der Stadt das sogenannte Laager Moor schenkte. Zu dieser Zeit hieß der Ort noch
Lawe.

Fürst Heinrich I. von Werle-Güstrow ( 1235-1291 ) durch die frevelhafte Hand seiner Söhne            Nikolaus auf der Jagd am 8. Oktober erschlagen wurde, erhob sich sofort Protest und räche           Vergeltung gegen die Mörder. Anführer der Gegnerschaft war der Fürst Nicolaus II. von Werle
( 1283 -1316 ).
Anfangs gewann Nicolaus II. durch seine Schnelligkeit an Land, bis die überlegenen Verbündeten ihn
zurückdrängten. Um den wichtigen Übergang über die Recknitz bei Laage zu beherrschen, erbauten die
Herrscherlinie Werle-Güstrow die Burg Kronskamp.
Bei Gelegenheit des Kampfes zwischen Nicolaus II. von Parchim und seinen Vettern wird Laage am Anfang des Krieges von Nicolaus II. besetzt, aber bald wieder verlassen.

Nach der Schlacht bei Parchim, die siegreich für Nikolaus II. von Werle-Parchim endete, mussten die
Güstrower Fürstensöhne ihr Land aufgeben und so wurde Werle-Parchim-Güstrow zu einem Land vereint.
Die von den Güstrowern bei Laage in der Gabelung der Landstrassen nach Güstrow und Rostock angelegte Burg Kronskamp geriet in die Hände des Siegers.

1341



1346

Mitte 14.Jh

1351





1357


1362



1373

1376


1426

1436

 

Zum Schutz der Stadt gegen Raubritter und Landstreicher wurde ein Wall und ein Wallgraben errichtet.
Zu dieser Zeit gab es keine Stadttore, nur Schlagbäume gewährten Einlaß in die Stadt. Dieser Wallring
stieß mit zwei Enden an die Recknitz-Niederungen, und sicherte zugleich den Übergang über das Tal.

wurde das Dorf Pinnow von der Stadt Laage angekauft.

bekommt die Kirche einen Turm
 
schließen Johann I. von Mecklenburg ( 1326-1392 ) und Albrecht II. von Mecklenburg ( 1318-1379 ) mit
den Fürsten von Werle einen Landfrieden und legten fest, wie viele Mann jede Stadt zur Aufrechterhaltung des Landfrieden im Notfall zu stellen habe, dabei entfielen auf Rostock 60, Parchim 40 , Waren 20, Ribnitz, Neukalen, Gnoien, Penzlin, Teterow je 10 und Laage 5 Mann Wehrkontingent. Aufgrund dieser Zahlen geht man zu dieser zeit von eine Einwohnerzahl von 1680 aus.

Aus diesem Jahre stammt das älteste Siegel der Stadt Laage, ein Werlescher Stierkopf mit der Umschrift
“Sigillum civitatis Lawe“

wird zum ersten Mal die Mühle an der Recknitz vor dem Stadttor urkundlich erwähnt. Nach Wilhelm
Mastaler ist die Mühle wahrscheinlich schon älter und gemeinsam mit der 1292 erwähnten fürstlichen Burg in Laage errichtet worden. Durch ihren Stau sicherte sie nämlich die Wasserführung der Burggraben.

fällt die Stadt Laage durch Weiterverpfändung an die Fürsten von Mecklenburg.

mit dem Erlöschen der Linie Werle-Goldberg fiel Laage an die Herrschaft Werle-Güstrow; anschließend an
die davon abgezweigte Linie Werle-Waren.

übernimmt die Herrschaft Werle-Güstrow die Stadt Laage.

stirbt am 7. September, der seit 1422 den Güstrower Landesteil regierende Fürst Wilhelm von Wenden
( 1382-1436 ). Mit ihm endet die Linie Werle-Güstrow. Die Stadt Laage fällt an die Herrschaft des
Herzogtum Mecklenburg.

1569




1578

Um 1580

 

erlebte die Stadt Laage eine große Feuersbrunst. Das Feuer vernichtete unter anderem die Kirche samt des Turmes. Nur die Ringmauern blieben und das Gewölbe hielt sich, die Glocken stürzten herab und zerschmolzen in der Glut. Außerdem vernichtete das Feuer das Rathaus und große Teile der
Stadt.

wird die erste Schule erwähnt. Der Ort heißt jetzt Lawe

wurde die Laager Kirche neu oder erweitert aufgebaut, so das der Turm und der daran stoßende erste Teil des Kirchenschiffes noch vor dem Dreißigjährigen Kriege fertiggestellt waren. Gleichzeitig wurde in dieser Zeit das Pfarrgehöft neu aufgebaut.

1618-48



1622



1637


1638


1639



1641



1653


1659



1665


1669




1671/72

1678



1686


1692


1694
 

Aufgrund ihrer Lage an der Durchzuglinie ist Laage im 30-jährigen Krieg zahlreichen Truppendurchmärschen ausgesetzt. Dies hatte zur Folge, dass sie verheerenden Plünderungen durch die Heerhaufen und Marodeuren ausgeliefert war. Dazu kamen Pest und Hungersnot.

Der Stadtname wird erstmals mit "g" geschrieben - "Lage".
Peter Lauremberg fertigt eine Karte von Mecklenburg, in der auch Laage und die Dörfer der näheren
Umgebung eingezeichnet waren
 
führt Pastor Stein die letzten Laager Einwohner nach Rostock. fort. Die wichtigsten Urkunden und
Stadtschriften nehmen sie mit, doch sie gehen später im Rostocker Brande zugrunde.

Am Pfingsttage ( 24.5. ) wurde die ganze Stadt, einschließlich Kirche, Rathaus und der an der Recknitz
gelegenen Wassermühle von den Kaiserlichen des General Gallas in Schutt und Asche gelegt.

Suchen die letzten 5 Bürger in den Trümmern der Stadt die alten Heimstätten wieder auf. Rathaus und Kirche werden notdürftig wieder hergerichtet.
Den Wiederaufbau schildert C. Beyer in seinem Roman "Neubau unter Trümmern".

Mussten noch einmal alle Einwohner mit Hab und Gut ins Barrentinische Holz bei Kronskamp fliehen, weil
plündernde Horden durch die Gegend zogen. Wochenlang hielten sich die Laager unter der Führung des
Pastors Erasmus im Wald versteckt.

löste eine Sonnenfinsternis eine neue Welle von Hexenwahn aus. Weiter wurde ein neues Schulhaus gebaut.

flüchten die Laager im Zuge des schwedisch- polnischen (preußischen) Krieges wiederum nach Rostock. Als die Laager in ihre Stadt zurückkehrten, bot sich ihnen ein trauriger Anblick : die Häuser waren 
niedergebrannt, die zurückgelassene Habe war vernichtet oder geraubt, die Kirche war geschändet.

Am 10. März besucht Herzog Gustav Adolph von Güstrow die Stadt Laage und lobt die Wirksamkeit des
Pastors Erasmus. Die Wiederherstellung der Kirche wird angeordnet und kommt 1669 zu Stande.

waren Rathaus und Kirche und teilweise die Wohnhäuser wiederhergestellt. Aber auch die Wassermühle
wurde wieder aufgebaut, besaß sie doch große Bedeutung für die Versorgung der Bewohner mit Mehl und Malz zum Bierbrauen. Die Recknitz ist seit 40 Jahren nicht gesäubert worden. Es wird vorgeschlagen, daß die angrenzenden Vogteien den Fluß in zweitägiger Arbeit säubern.

kommt es zu mehreren Hexenprozessen und Hinrichtungen.

kampierten die Truppen des schwedischen Feldmarschalls und Generalgouverneurs von Pommern, Rügen
und Wismar, Graf Otto Wilhelm von Königsmarck ( 1639-1688 ) 4.000 Mann stark, zwei Tage und zwei
Nächte mit der gesamten Artillerie und Hauptwache in der Stadt.

bat der Stadtrat die Kontributionen auf ein Drittelteil herabzusetzen, weil die Stadt nur noch 40 Einwohner zähle.

am Pludderbach in der Nähe des alten Burgwalls wird die Papiermühle gebaut. Sie wird später „Henningsmühle“ genannt, weil sie von 1761-1878 der Familie Hennings gehört.

großer Stadtbrand in Laage.
 

1705



1712



1720

1726

1732


1740


1748


1755


1756-63

1759



1762

1763


1768



1769

1771

1780

1781

1786


1787


1788


1789

1792

1794

wird die Laager Schützenzunft zuerst erwähnt.
begann ein langwieriger Streit zwischen den Mühlenpächtern und den Besitzern der stromaufwärts liegenden Güter Rossewitz, Subzin, Kronskamp und Levkendorf,

Vierzehn Wochen lang liegen im Herbst 1712 die Russen auf der Laager Feldmark. Peter I.( 1672 -1725 ), Zar von Rußland seit 1696, trifft über Dresden und Berlin in der Stadt ein. Der russische Zar Peter I. der Große nahm am 28. November in Laage sein Hauptquartier. Er weilte hier bis zum 30. November.

erfolgte eine Restaurierung des Kirchturmes zu Laage

Die Stadt erhält ihre heutige Schreibweise "Laage".

Errichtung eines Armenfriedhofes in der Stadt, da der alte Friedhof bei der Kirche zu eng wurde. Der Friedhof wurde unweit St. Jürgen errichtet und wurde deshalb St. Jürgens Friedhof genannt.

wird auf dem Köppenberg ein Mädchen enthauptet, das rachsüchtig ein Haus angesteckt hatte und dabei war ganz Barrentin abgebrannt.

Errichtung der Bockwindmühle auf dem Bullenberg, dem späteren Mühlenberg. Hintergrund sind die
Streitigkeiten wegen der Wassermühle.

wird in der Pfarrkirche ein zweiter Klingelbeutel eingeführt, dessen Ertrag sich Kantor und Küster teilen
sollen.

Der sogenannte 7-jährige Krieg bringt Not über die Einwohner Laages.

Am 25. November kommt es zu einem weiteren großen Stadtbrand, 63 Bürgerhäuser und 24 Scheunen
werden zerstört, es kamen jedoch keine Menschen ums Leben. Der Herzog fordert nun, die Strohdächer
durch eine harte Bedachung zu ersetzen.

Abschluss des Baus des Rathauses

verlegte der Mecklenburger Herzog Friedrich der Fromme eine kleine Garnison nach Laage, ein Leutnant,
zwei Unteroffiziere und etwa 20 Soldaten des von Glürschen Regimentes.

Laage erhält eine neue Stadtverfassung, die bis 1918 galt. Es wurden seitdem nur noch ein Bürgermeister und zwei Senatoren gewählt. Das Bürgerkollegium bestand aus einem Stadtsprecher als Vorsitzenden, drei Viertelsmännern (Ackersleute) und drei Deputierten.

Laage hat 560 Einwohner.
 
wurde der Rest der kleinen Garnison aus Laage abgezogen.

wurde der Stadtwall in Gärten eingeteilt.

herrschte eine starke Ruhrepidemie in Laage.

erhielt der Chirurgus Hektor vom Kreisphysikus die Erlaubnis, eine Apotheke in Laage zu errichten. Im
Jahre 1793 zog er in das Gebäude am Markt ein.

traten die Laager Bürger der Allgemeinen Mecklenburgischen Brand-versicherung bei um gegen Feuer
versichert zu sein. Ein großer Teil der Stadt wurde kanalisiert.

werden in der Stadt die ersten Straßen gepflastert : Beide Kirchenstraßen, Rathausplatz und Rathausstraße bis zum Pinnower Tor.

hatte die Stadt Laage 1084 Einwohner.

wird eine zweite Windmühle – eine Holländerwindmühle - auf dem Mühlenberg gebaut.

wurde die Orgel in der Laager Pfarrkirche bis zum Jahre 1795 errichtet. Die Orgel wurde von dem
Orgelbauer Friedrich Friese aus Polchow gebaut.

1806-13


1813


1814


1818 ?


1822

1826

1830

1831


1832

1836


1843


1851

1852

1854

1858

1866

1868

1869-72

1875

1875

1878

1886


1891




1892

1893

1893/94

1894




1895








1897
 

Nach der Niederlage Preußens und dem Zusammenbruch und der Besetzung der deutschen Kleinstaaten
erhielt auch Laage eine französische Besatzung.

Nach der Niederlage Napoleons in Rußland und dem Rückzug der französischen Truppen wurde die Stadt von französischen Marodeuren ausgeplündert.

Im Frühjahr besucht der Preußische Feldmarschall Gerhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt die Stadt, diesem Ereignis ist das 1914 erstellte Denkmal auf dem Blücherplatz gewidmet.

wird das Schulhaus gegenüber der Kirche fertig gestellt.
Die Stadt hat von nun an einen ständigen Arzt.

wurde die Wassermühle in Laage durch den Anbau einer Ölmühle mit 4 Stampfen erweitert.

Franz Susemihl als Sohn des Arztes Dr. D. Susemihl in Laage geboren

hatte die Stadt 1432 Einwohner und 34 Juden lebten in Laage.

wird am 6. Oktober ein neuer Friedhof ( der jetzige Alte Friedhof ) angelegt. Wegen der vielen Sterbefälle
durch die Cholera reichte der Kirchhof nicht mehr aus.

erfolgt eine Pflasterung der Hauptstraße

wurde mit dem Bau der Chaussee 47) Rostock - Neubrandenburg begonnen, welche auch über Laage führt.

Otto Intze als Sohn des Arztes Dr. L. Intze in Laage geboren.
Im Oktober brennen 17 Scheunen am Pinnower Tor ab.

am 1. Oktober erscheint zum ersten Mal der ”Laager Stadtanzeiger” sowie das ”Laager Wochenblatt”

wird ”in der Weide” ( auf dem späteren Judenberg ) der jüdische Friedhof angelegt.

Anfang einer städtischen Straßenbeleuchtung mit zwei Laternen.

wurde in der Laager Pfarrkirche eine neue Orgel durch den Orgelbauer F. Winzer aus Wismar aufgestellt.
 
Am 29. Oktober brennen wieder 7 Scheunen in der Pinnower Straße ab.

Laages Einwohnerzahl hat sich auf 2.000 erhöht.

Bau eines neuen Rathaus, das heute noch in seiner ursprünglichen Bauart besteht.

Paul Korff in Laage geboren 

Carl Beyer (geb. 1847 in Schwerin) wurde Pastor der Laager Kirche bis 1900

bestand die Laager Straßenbeleuchtung aus 39 Petroleumlaternen

Laage wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen, Handel und Gewerbe erhielten dadurch einen großen
Aufschwung.

wurde in Laage erstmals eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Es waren Handwerker und Kaufleute, die zum Schutze ihres Hab und Gutes den Entschluß faßten , eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen.
Am Gründungstag traten der Feuerwehr 35 aktive sowie 40 passive Mitglieder bei. Gleichzeitig wurde eine Feuerlöschordnung beschlossen.

am 16.November erfolgte die Gründung der Sparkasse ( Ersparnisanstalt ) Laage.

wird das Postgebäude in der Wilhelmstraße ( heute Str. des Friedens 14 ) in Dienst genommen.

erfolgte eine Pflasterung der Wallstraße, der Pfarr - und der Hinterstraße.

am 15. März stirbt der Papierfabrikant Ernst Hennings im Alter von 74. Jahren in Laage. Er war der letzte
Papiermüller aus der Familie Hennings.

wurde die Molkerei Laage in der Bahnhofsstraße gegründet

entstanden die Glasmalereien der Fenster der Pfarrkirche. Die Motive der Fenster haben folgende
Bedeutung :
Ankündigung der Geburt Jesu an Maria ; Die drei Weisen aus dem Morgenland; Die Auferweckung des
Jünglings und Die Kreuzigung Jesus.

Einweihung des Ehrenmals für die Gefallenen des Krieges 1870/71

entstand das neue Schulhaus in der Wilhelmstraße ( Str. d. Friedens )

wurde durch den Bürgermeister Klockow die Villa Marie, Breesener Straße Nr. 8 erbaut. Die Fertigstellung
erfolgte in den Jahren 1897 bis 1900.

1900

1900-36

1902

1905





1907

1908


1910

1911

1912

wurde die Breesener Straße gepflastert

Friedrich Kähler (1873-1942) amtiert als Bürgermeister in Laage.

am 9. April wurde das vom Architekten Korff entworfene und projektierte Krankenhaus eingeweiht.

wurde Sanitätsrat Dr. med. Otto Meltzer Ehrenbürger der Stadt. Meltzer wurde am 22. November 1847 in 
Hagenow geboren. 1880 ließ er sich als praktizierender Arzt in Laage nieder und übte diesen Beruf bis zum 31. Dezember 1924 aus. Otto Meltzer starb am 13. Oktober 1932.

Inbetriebnahme der von Paul Korff entworfenen Gasanstalt.

Gründung des Fußballvereins FC Corso 1907, den Vorgänger des heutigen Fußballvereins FSV Laage 07.
 
Entdeckung des Diebesnestes von Räuberhauptmann Hermann Habeck in der Breesener Str. 51. Er war Anstifter einer großen Anzahl von Raubzügen durch Mecklenburg und Pommern.

wurde ein großer Teil der Stadt kanalisiert

Errichtung der Badeanstalt in der Bahnhofsstraße

hatte die Stadt Laage 2515 Einwohner.

1914

1915

1925





1928

1931



1933

1937

1939






1945



1945/46

1946


1947

1949

1950

1952

1953







1954


1956








1957



1858

1959


1960




1961

1963

1966


1967











1968-71


1972





1973



1974

1977

1978

1978/79




1979

1980

1982


1984





1985










 

am 28. Mai wird das Blücherdenkmal auf dem Wilhelmsplatz ( heute Blücherplatz ) eingeweiht.

entstand das Elektrizitätswerk. Die Stadt bekam elektrisches Licht.

am 4. April starb der Maler und Radierer Rudolf Walter Kurt Sieger im Alter von 58 Jahren in Laage.

erfolgte der Bau einer zentralen Wasserversorgung einschließlich des Wasserturmes. Die Pumpen wurden durch Wasserleitungen und einem Wasserwerk abgelöst.
Der Wasserturm wurde vom Maurermeister Ludwig Hehl aus Laage errichtet und bis 1980 genutzt.

Einweihung des Ehrenmals für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen.

erfolgte die Gründung des Segelflugzeug-Vereins Laage, mit der Errichtung eines Segelflugplatzes am
Judenberg. Der Verein baute unter der Führung des Tischlermeisters Albert Simon das erste Segelflugzeug ( getauft auf den Namen ” Laage I ” ).

erfolgte eine weitere Kanalisation der Stadt und mit dem Bau des Milchzuckerwerkes wurde begonnen.

löst Bürgermeister Koop den langjährig als Bürgermeister amtierenden Fritz Kähler ab.

Eintragung des nordöstlich von Laage gelegenen Dünenzuges in das Reichsnaturschutzbuch als
"Naturschutzgebiet Dünenzug am Recknitzufer".

vermacht der Mühlenbesitzer Paul Lüth ( 29.7.1876 - 26.11.1939 ) seine Mühlen, die Holländer-Galerie-
Windmühle und die Bockwindmühle auf dem Mühlberg der Stadt Laage. Deshalb wurde nach ihm die neu
errichtete ” Paul-Lüth-Straße “ benannt.

Am 1. Mai rückte die Rote Armee in Laage ein. Aus Ungewißheit und Furcht flohen viele Einwohner in die
umliegenden Wälder, bei Auseinandersetzungen wurden 5 Laager Bürger erschossen, einige nahmen sich aus Angst das Leben. Auf dem alten Friedhof erinnert eine Grabstätte an diese Zeit.
 
starben im Übersiedlerlager Kronskamp ( Lager I. ) 2.000 Flüchtlinge an Entkräftung und Seuchen.

wurde die ehemalige Kaltleimfabrik, im Volksmund auch ” Chemisch ” genannt, auf die
Milchzuckerproduktion umgestellt.

wurde die BSG Traktor Laage gegründet

wurde in der ” Korffschen Villa ” eine Landwirtschaftliche Berufsschule eingerichtet

wurde die Apotheke verstaatlicht

bezieht die Freiwillige Feuerwehr ihr neues Domizil, neben dem Pfarrgebäude.

Eröffnung des Landambulatoriums in der Bahnhofsstraße : Im Oktober 1953wurde die Stromatologische Abteilung des Landambulatoriums eröffnet. Dr. Koczig nahm mit einer Helferin und einem Zahntechniker die Arbeit auf.
Am 15. November 1953 öffnete die Allgemeinärztliche Abteilung unter der Leitung von Dr. Eichhorst. Im April 1954 wurde diese Abteilung dann von der Bahnhofsstraße in die Breesener Strasse verlegt.

Gründung des Laager Karnevalclubs “ Lawena “ ( CCL ).

wurde der Schulunterricht im alten Schulhaus neben der Post als erste Mittelschule im Kreis wieder 
aufgenommen. Eröffnung einer Grund - und Oberschule.

Während des 2 Weltkrieges wurden drei der vier Kirchenglocken der Pfarrkirche abgebaut und
eingeschmolzen. Nur die kleinste der Glocken aus dem Jahre 1653 blieb erhalten. 1956/57 schaffte sich die Gemeinde für die eingeschmolzenen Bronzeglocken drei neue Gußstahlglocken an, die feierlich in einem Festumzug von der Bevölkerung eingeholt wurden.

Gründung der “ Produktionsgenossenschaft des Tischlerhandwerks Aufbau ” ( PGH Aufbau).

wurde mit dem Bau der neuen Badeanstalt in der Bahnhofstraße begonnen.

erfolgte die Gründung des Volkseigenen Gutes ( VEG ) Laages

wurde mit dem Bau eines neuen Sportplatzes , der heutigen Recknitz -Kampfbahn begonnen.

Gründung der Laager Feuerwehrkapelle

Einweihung der Badeanstalt welche jährlich 17. - 18.000 Badelustige aufnimmt. An kühlen Tagen wurde
das Wasser vom Milchzuckerwerk aufgewärmt.
 
entstanden die ersten Wohnungen der Arbeitergenossenschaften, unter anderem der Neubaukomplex
Rudolf-Harbig-Straße. Die ersten Wohnblocks wurden zuerst noch als Wohnunterkünfte für die Arbeiter
genutzt, die bei der Erweiterung des Reichsbahnstreckennetzes tätig waren. Zuvor wurde die Recknitz
verlegt. Es entstanden die Umgebungsstraße und die neue Recknitzbrücke.

im Januar Eröffnung der Zentralbibliothek im Rathaus, es war die zweite im Kreis Güstrow.

wurde die Paul-Lüth-Straße gepflastert und die ganze Stadt erhielt eine neue Straßenbeleuchtung.

wurde das Laager Krankenhaus aufgelöst und es erfolgte eine Erweiterung des Landambulatoriums
( Breesener Straße 1 )

wurde am Sportplatz die POS II. fertiggestellt, welche später den Namen “ Louis Fürnberg Oberschule ”
erhielt.

entstand die kombinierte Kindergarten -Kinderkrippenanlage im Neubaugebiet mit 174 Plätzen.

Am 20. September wechselte die Deutsche Reichsbahn im Bereich Kronskamp von der alten zur neuen
Streckenführung. Die alte, seit 1886 bereits bestehende Streckenführung der Bahn verlief bis zu diesem
Zeitpunkt vom Bahnhof Laage aus hinter dem Dorf Kronskamp über die ehemalige F 108 und einen Teil des heutigen Flugplatzes. Weiter führte sie dann über die jetzige Straße nach Striesdorf durch die
“ Eikenkoppel ” und den Wald nach Scharstorf. Die neue Streckenführung verläuft jetzt zwischen
Kronskamp und der B 103 durch den Köppenberg.

wurde das ehemalige Krankenhaus umfassend rekonstruiert und zu einem allen Anforderungen
entsprechendem Landambulatorium ausgebaut.

Beginn mit dem Eigenheimbau in der Feldstraße, Am Feldrain, Am Rauhberg und Am Weidenweg.

Rekonstruktion der 1786 erbauten Apotheke, die bis 1974 dauerte.

Eröffnung der Drogerie Meinke.

wurde das “ Agrochemische Zentrum ” in Laage in der Bahnhofstraße 31 gegründet.

entstand der Rastplatz an der Umgebungsstraße.
 
übernahm Dr. Müller die Leitung des Landambulatorium Laages.

Einweihung der Freilichtbühne. Der Erste Laager Herbstmarkt fand am 7./ 8. Oktober 1977 hier statt.

Beginn mit dem Bau des Kronskamper Militärflugplatzes durch Bausoldaten der NVA.

der Winter hatte auch Laage fest im Griff. Die Straßen waren total eingeschneit, die Stadt tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Der Schneepflug mit 3 Lokomotiven war zwischen Laage und Liessow stecken geblieben. Eine Woche fuhren keine Züge mehr und die Versorgung der Bevölkerung wurde durch Panzerkonvoi der NVA vorgenommen.

Bau der Turnhalle am Sportplatz

Inbetriebnahme der Sauna der Landambulatoriums

Fertigstellung eines Mehrzweckgebäudes des volkseigenen Tierzuchtgutes an der Polchower Chaussee, kurz “ Albertinum ” genannt, nach Albert Brüggemann, dem damaligen Chef des VEGutes.

eröffnete Stübbes Eisstube an der Badeanstalt in Laage

Im Oktober: Gründung des Jagdbombergeschwader 77 auf dem Militärflugplatz Kronskamp.
Im Dezember: Aufnahme des Flugbetriebes des NVA-Jagdbombergeschwaders 77
( Flugzeug Suchoj SU-22 ) auf dem Flugplatz Kronskamp.

Am 29. April besuchte der Minister für Nationale Verteidigung der DDR Armeegeneral Heinz Hoffmann
( 1910-1985 ), zusammen mit seinem Stellvertreter Generaloberst Heinz Keßler ( Verteidigungsminister von 1985-1989 ) den NVA-Flugplatz Kronskamp.

Die Inbetriebnahme des zweiten Gleises von Laage nach Kavelstorf am 25. Mai

Übergabe und Unterrichtsbeginn der dritten Polytechnischen Oberschule mit 26 Unterrichtsräumen in der   Friedrich-Engels-Straße 12 ( heute Schulstraße 12 ) am 1. September. Der Bau dieser “ Friedrich Engels 
Oberschule ” war durch den Zuwachs des Militärflugplatzes in Kronskamp notwendig geworden.

Im Dezember wurde die Elektrifizierung der Bahnstrecke abgeschlossen. Am 15. 12. um 13.06 Uhr fuhr der erste mit einer E-Lok bespannte Güterzug durch den Laager Bahnhof. 

1986



1988

1989


1990









1991

1992



1993

1994











1997






1998

1999
 

Am 5. Juli wurde das Hundertjährige Bestehen der Eisenbahnlinie Rostock - Laage -Güstrow gefeiert.
Im Rahmen dieser Feier wurde ein Denkmal am Bahnhofsvorplatz eingeweiht. Dieses Denkmal zeigt die
Kuppelachse einer Dampflok der Reihe 41 261.

zählte der Laager Herbstmarkt vom 19. - 20.9. 13.000 Besucher.

Mit der politischen Wende gehen wirtschaftliche Veränderungen einher, die landwirtschaftliche Produktion ist nicht mehr maßgebend für das Territorium.

hatte die Stadt Laage 6295 Einwohner. Nach der Wende, auf Grund der geänderten Lebensbedingungen, der Entwicklung der Arbeitsmarktes in Mecklenburg-Vorpommern u.a., verließen viele Laager Bürger ihre Heimatstadt. So hatte die Stadt im Jahre 2000 nur noch 5223 Einwohner.

Übergabe des Flugplatzes an die Bundeswehr.

Die Flughafen GmbH Rostock-Laage wird gebildet.

Das Kino in der Breesener Straße 14 schließt.

wurde das dreigliedrige Schulsystem eingeführt, damit erhielt Laage ein Gymnasium.

am 01. 10. nimmt der zivile Flugverkehr seine Arbeit auf

Beginn der Sanierung des Neubaugebietes an der Rudolf-Harbig-Straße

Abschluss des Planungsverfahrens für das Eigenheimgebiet "Pinnower Straße".

am 25.05. erfolgte die Grundsteinlegung für das Wohngebiet " Schwendnißtannen "

Es entsteht das erste Industrie- und Gewerbegebiet in Laage-Kronskamp.
Grundsteinlegung für das Airbag-Gasgeneratorenwerk der TEMIC ( jetzt TRW Airbag Systems GmbH ) im Gewerbegebiet Kronskamp - weitere Betriebe folgen.

Wurde in Laage Pinnow ein neues Klärwerk in Betrieb genommen.

gründete sich die Laager Wohnungsgesellschaft.

Stationierung des Jagdgeschwaders JG 73 im Oktober.

Im Juli beginnen die Erschließungsarbeiten für das Wohngebiet "Am Fischteich".

Die Stadt weihte im September ein neues Feuerwehrgerätehaus ein.

Offizielle Indienststellung des zusammengeführten Jagdgeschwaders JG 73, gleichzeitig Namensverleihung "Steinhoff"

Beginn der Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet 2.

Grundsteinlegung für das Seniorenzentrum "Am Achternwall" in Trägerschaft des DRK Kreisverbandes
Güstrow

2000





2001

2002

2003


2004

 

Im April erfolgte der erster Spatenstich für den Bau der neuen Realschule Laage und einer zweiten
Turnhalle.

Im Juli dann die Grundsteinlegung für die Seniorenpension "Am Fischteich". Der Träger ist der
Kreisverband der Volkssolidarität Mecklenburg-Mitte e.V.

Übergabe der Recknitzhalle II

Fertigstellung des Kunstrasenplatzes für den FSV Laage 07 e.V.

Bildung der Kooperativen Gesamtschule Laage. Diese vereinigt Hauptschule, Realschule und Gymnasium unter einem Dach.

Offizieller Sendestart des TV-Jugendsenders “ELF” am 7. März

Start der Bauarbeiten für ein neues Flughafenterminal

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