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1216
Mitte 13.Jh
1270
1291
1293
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Ursprünglich lag an dem Standort eine wendische Burg Lauena, die im Urstromtal der Recknitz gelegen, den einzigen Übergang über den Fluß bildete. Diese wurde zum Schutze der bedeutenden slawischen West-Ost-Handelsstraße von Schleswig über Dorf Mecklenburg - Werle - Laage - Lüchow - Dargun - Demmin –Usedom nach Wolin angelegt . Dieser mittelalterliche Handelsweg, die sogenannte via regia ist urkundlich zuerst 1173 erfasst.
Erbau der Kirche (ein dreischiffiger Backstein - Hallenbau aus der Übergangszeit von der Romanik zur Gotik) Als Stadt wird Laage zuerst 1270 urkundlich erwähnt in einer Urkunde, laut deren Fürst Nicolaus I. von Werle ( 1235-1277 ) der Stadt das sogenannte Laager Moor schenkte. Zu dieser Zeit hieß der Ort noch Lawe.
Fürst Heinrich I. von Werle-Güstrow ( 1235-1291 ) durch die frevelhafte Hand seiner Söhne Nikolaus auf der Jagd am 8. Oktober erschlagen wurde, erhob sich sofort Protest und räche Vergeltung gegen die Mörder. Anführer der Gegnerschaft war der Fürst Nicolaus II. von Werle ( 1283 -1316 ). Anfangs gewann Nicolaus II. durch seine Schnelligkeit an Land, bis die überlegenen Verbündeten ihn zurückdrängten. Um den wichtigen Übergang über die Recknitz bei Laage zu beherrschen, erbauten die Herrscherlinie Werle-Güstrow die Burg Kronskamp. Bei Gelegenheit des Kampfes zwischen Nicolaus II. von Parchim und seinen Vettern wird Laage am Anfang des Krieges von Nicolaus II. besetzt, aber bald wieder verlassen.
Nach der Schlacht bei Parchim, die siegreich für Nikolaus II. von Werle-Parchim endete, mussten die Güstrower Fürstensöhne ihr Land aufgeben und so wurde Werle-Parchim-Güstrow zu einem Land vereint. Die von den Güstrowern bei Laage in der Gabelung der Landstrassen nach Güstrow und Rostock angelegte Burg Kronskamp geriet in die Hände des Siegers.
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1341
1346
Mitte 14.Jh
1351
1357
1362
1373
1376
1426
1436
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Zum Schutz der Stadt gegen Raubritter und Landstreicher wurde ein Wall und ein Wallgraben errichtet. Zu dieser Zeit gab es keine Stadttore, nur Schlagbäume gewährten Einlaß in die Stadt. Dieser Wallring stieß mit zwei Enden an die Recknitz-Niederungen, und sicherte zugleich den Übergang über das Tal.
wurde das Dorf Pinnow von der Stadt Laage angekauft.
bekommt die Kirche einen Turm schließen Johann I. von Mecklenburg ( 1326-1392 ) und Albrecht II. von Mecklenburg ( 1318-1379 ) mit den Fürsten von Werle einen Landfrieden und legten fest, wie viele Mann jede Stadt zur Aufrechterhaltung des Landfrieden im Notfall zu stellen habe, dabei entfielen auf Rostock 60, Parchim 40 , Waren 20, Ribnitz, Neukalen, Gnoien, Penzlin, Teterow je 10 und Laage 5 Mann Wehrkontingent. Aufgrund dieser Zahlen geht man zu dieser zeit von eine Einwohnerzahl von 1680 aus.
Aus diesem Jahre stammt das älteste Siegel der Stadt Laage, ein Werlescher Stierkopf mit der Umschrift “Sigillum civitatis Lawe“
wird zum ersten Mal die Mühle an der Recknitz vor dem Stadttor urkundlich erwähnt. Nach Wilhelm Mastaler ist die Mühle wahrscheinlich schon älter und gemeinsam mit der 1292 erwähnten fürstlichen Burg in Laage errichtet worden. Durch ihren Stau sicherte sie nämlich die Wasserführung der Burggraben.
fällt die Stadt Laage durch Weiterverpfändung an die Fürsten von Mecklenburg.
mit dem Erlöschen der Linie Werle-Goldberg fiel Laage an die Herrschaft Werle-Güstrow; anschließend an die davon abgezweigte Linie Werle-Waren.
übernimmt die Herrschaft Werle-Güstrow die Stadt Laage.
stirbt am 7. September, der seit 1422 den Güstrower Landesteil regierende Fürst Wilhelm von Wenden ( 1382-1436 ). Mit ihm endet die Linie Werle-Güstrow. Die Stadt Laage fällt an die Herrschaft des Herzogtum Mecklenburg.
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1569
1578
Um 1580
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erlebte die Stadt Laage eine große Feuersbrunst. Das Feuer vernichtete unter anderem die Kirche samt des Turmes. Nur die Ringmauern blieben und das Gewölbe hielt sich, die Glocken stürzten herab und zerschmolzen in der Glut. Außerdem vernichtete das Feuer das Rathaus und große Teile der Stadt.
wird die erste Schule erwähnt. Der Ort heißt jetzt Lawe
wurde die Laager Kirche neu oder erweitert aufgebaut, so das der Turm und der daran stoßende erste Teil des Kirchenschiffes noch vor dem Dreißigjährigen Kriege fertiggestellt waren. Gleichzeitig wurde in dieser Zeit das Pfarrgehöft neu aufgebaut.
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1618-48
1622
1637
1638
1639
1641
1653
1659
1665
1669
1671/72
1678
1686
1692
1694
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Aufgrund ihrer Lage an der Durchzuglinie ist Laage im 30-jährigen Krieg zahlreichen Truppendurchmärschen ausgesetzt. Dies hatte zur Folge, dass sie verheerenden Plünderungen durch die Heerhaufen und Marodeuren ausgeliefert war. Dazu kamen Pest und Hungersnot.
Der Stadtname wird erstmals mit "g" geschrieben - "Lage". Peter Lauremberg fertigt eine Karte von Mecklenburg, in der auch Laage und die Dörfer der näheren Umgebung eingezeichnet waren führt Pastor Stein die letzten Laager Einwohner nach Rostock. fort. Die wichtigsten Urkunden und Stadtschriften nehmen sie mit, doch sie gehen später im Rostocker Brande zugrunde.
Am Pfingsttage ( 24.5. ) wurde die ganze Stadt, einschließlich Kirche, Rathaus und der an der Recknitz gelegenen Wassermühle von den Kaiserlichen des General Gallas in Schutt und Asche gelegt.
Suchen die letzten 5 Bürger in den Trümmern der Stadt die alten Heimstätten wieder auf. Rathaus und Kirche werden notdürftig wieder hergerichtet. Den Wiederaufbau schildert C. Beyer in seinem Roman "Neubau unter Trümmern".
Mussten noch einmal alle Einwohner mit Hab und Gut ins Barrentinische Holz bei Kronskamp fliehen, weil plündernde Horden durch die Gegend zogen. Wochenlang hielten sich die Laager unter der Führung des Pastors Erasmus im Wald versteckt.
löste eine Sonnenfinsternis eine neue Welle von Hexenwahn aus. Weiter wurde ein neues Schulhaus gebaut.
flüchten die Laager im Zuge des schwedisch- polnischen (preußischen) Krieges wiederum nach Rostock. Als die Laager in ihre Stadt zurückkehrten, bot sich ihnen ein trauriger Anblick : die Häuser waren niedergebrannt, die zurückgelassene Habe war vernichtet oder geraubt, die Kirche war geschändet.
Am 10. März besucht Herzog Gustav Adolph von Güstrow die Stadt Laage und lobt die Wirksamkeit des Pastors Erasmus. Die Wiederherstellung der Kirche wird angeordnet und kommt 1669 zu Stande.
waren Rathaus und Kirche und teilweise die Wohnhäuser wiederhergestellt. Aber auch die Wassermühle wurde wieder aufgebaut, besaß sie doch große Bedeutung für die Versorgung der Bewohner mit Mehl und Malz zum Bierbrauen. Die Recknitz ist seit 40 Jahren nicht gesäubert worden. Es wird vorgeschlagen, daß die angrenzenden Vogteien den Fluß in zweitägiger Arbeit säubern.
kommt es zu mehreren Hexenprozessen und Hinrichtungen.
kampierten die Truppen des schwedischen Feldmarschalls und Generalgouverneurs von Pommern, Rügen und Wismar, Graf Otto Wilhelm von Königsmarck ( 1639-1688 ) 4.000 Mann stark, zwei Tage und zwei Nächte mit der gesamten Artillerie und Hauptwache in der Stadt.
bat der Stadtrat die Kontributionen auf ein Drittelteil herabzusetzen, weil die Stadt nur noch 40 Einwohner zähle.
am Pludderbach in der Nähe des alten Burgwalls wird die Papiermühle gebaut. Sie wird später „Henningsmühle“ genannt, weil sie von 1761-1878 der Familie Hennings gehört.
großer Stadtbrand in Laage.
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1705
1712
1720
1726
1732
1740
1748
1755
1756-63
1759
1762
1763
1768
1769
1771
1780
1781
1786
1787
1788
1789
1792
1794
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wird die Laager Schützenzunft zuerst erwähnt. begann ein langwieriger Streit zwischen den Mühlenpächtern und den Besitzern der stromaufwärts liegenden Güter Rossewitz, Subzin, Kronskamp und Levkendorf,
Vierzehn Wochen lang liegen im Herbst 1712 die Russen auf der Laager Feldmark. Peter I.( 1672 -1725 ), Zar von Rußland seit 1696, trifft über Dresden und Berlin in der Stadt ein. Der russische Zar Peter I. der Große nahm am 28. November in Laage sein Hauptquartier. Er weilte hier bis zum 30. November.
erfolgte eine Restaurierung des Kirchturmes zu Laage
Die Stadt erhält ihre heutige Schreibweise "Laage".
Errichtung eines Armenfriedhofes in der Stadt, da der alte Friedhof bei der Kirche zu eng wurde. Der Friedhof wurde unweit St. Jürgen errichtet und wurde deshalb St. Jürgens Friedhof genannt.
wird auf dem Köppenberg ein Mädchen enthauptet, das rachsüchtig ein Haus angesteckt hatte und dabei war ganz Barrentin abgebrannt.
Errichtung der Bockwindmühle auf dem Bullenberg, dem späteren Mühlenberg. Hintergrund sind die Streitigkeiten wegen der Wassermühle.
wird in der Pfarrkirche ein zweiter Klingelbeutel eingeführt, dessen Ertrag sich Kantor und Küster teilen sollen.
Der sogenannte 7-jährige Krieg bringt Not über die Einwohner Laages.
Am 25. November kommt es zu einem weiteren großen Stadtbrand, 63 Bürgerhäuser und 24 Scheunen werden zerstört, es kamen jedoch keine Menschen ums Leben. Der Herzog fordert nun, die Strohdächer durch eine harte Bedachung zu ersetzen.
Abschluss des Baus des Rathauses
verlegte der Mecklenburger Herzog Friedrich der Fromme eine kleine Garnison nach Laage, ein Leutnant, zwei Unteroffiziere und etwa 20 Soldaten des von Glürschen Regimentes.
Laage erhält eine neue Stadtverfassung, die bis 1918 galt. Es wurden seitdem nur noch ein Bürgermeister und zwei Senatoren gewählt. Das Bürgerkollegium bestand aus einem Stadtsprecher als Vorsitzenden, drei Viertelsmännern (Ackersleute) und drei Deputierten.
Laage hat 560 Einwohner. wurde der Rest der kleinen Garnison aus Laage abgezogen.
wurde der Stadtwall in Gärten eingeteilt.
herrschte eine starke Ruhrepidemie in Laage.
erhielt der Chirurgus Hektor vom Kreisphysikus die Erlaubnis, eine Apotheke in Laage zu errichten. Im Jahre 1793 zog er in das Gebäude am Markt ein.
traten die Laager Bürger der Allgemeinen Mecklenburgischen Brand-versicherung bei um gegen Feuer versichert zu sein. Ein großer Teil der Stadt wurde kanalisiert.
werden in der Stadt die ersten Straßen gepflastert : Beide Kirchenstraßen, Rathausplatz und Rathausstraße bis zum Pinnower Tor.
hatte die Stadt Laage 1084 Einwohner.
wird eine zweite Windmühle – eine Holländerwindmühle - auf dem Mühlenberg gebaut.
wurde die Orgel in der Laager Pfarrkirche bis zum Jahre 1795 errichtet. Die Orgel wurde von dem Orgelbauer Friedrich Friese aus Polchow gebaut.
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1806-13
1813
1814
1818 ?
1822
1826
1830
1831
1832
1836
1843
1851
1852
1854
1858
1866
1868
1869-72
1875
1875
1878
1886
1891
1892
1893
1893/94
1894
1895
1897
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Nach der Niederlage Preußens und dem Zusammenbruch und der Besetzung der deutschen Kleinstaaten erhielt auch Laage eine französische Besatzung.
Nach der Niederlage Napoleons in Rußland und dem Rückzug der französischen Truppen wurde die Stadt von französischen Marodeuren ausgeplündert.
Im Frühjahr besucht der Preußische Feldmarschall Gerhard Leberecht Fürst Blücher von Wahlstatt die Stadt, diesem Ereignis ist das 1914 erstellte Denkmal auf dem Blücherplatz gewidmet.
wird das Schulhaus gegenüber der Kirche fertig gestellt. Die Stadt hat von nun an einen ständigen Arzt.
wurde die Wassermühle in Laage durch den Anbau einer Ölmühle mit 4 Stampfen erweitert.
Franz Susemihl als Sohn des Arztes Dr. D. Susemihl in Laage geboren
hatte die Stadt 1432 Einwohner und 34 Juden lebten in Laage.
wird am 6. Oktober ein neuer Friedhof ( der jetzige Alte Friedhof ) angelegt. Wegen der vielen Sterbefälle durch die Cholera reichte der Kirchhof nicht mehr aus.
erfolgt eine Pflasterung der Hauptstraße
wurde mit dem Bau der Chaussee 47) Rostock - Neubrandenburg begonnen, welche auch über Laage führt.
Otto Intze als Sohn des Arztes Dr. L. Intze in Laage geboren. Im Oktober brennen 17 Scheunen am Pinnower Tor ab.
am 1. Oktober erscheint zum ersten Mal der ”Laager Stadtanzeiger” sowie das ”Laager Wochenblatt”
wird ”in der Weide” ( auf dem späteren Judenberg ) der jüdische Friedhof angelegt.
Anfang einer städtischen Straßenbeleuchtung mit zwei Laternen.
wurde in der Laager Pfarrkirche eine neue Orgel durch den Orgelbauer F. Winzer aus Wismar aufgestellt. Am 29. Oktober brennen wieder 7 Scheunen in der Pinnower Straße ab.
Laages Einwohnerzahl hat sich auf 2.000 erhöht.
Bau eines neuen Rathaus, das heute noch in seiner ursprünglichen Bauart besteht.
Paul Korff in Laage geboren
Carl Beyer (geb. 1847 in Schwerin) wurde Pastor der Laager Kirche bis 1900
bestand die Laager Straßenbeleuchtung aus 39 Petroleumlaternen
Laage wird an das Eisenbahnnetz angeschlossen, Handel und Gewerbe erhielten dadurch einen großen Aufschwung.
wurde in Laage erstmals eine Freiwillige Feuerwehr gegründet. Es waren Handwerker und Kaufleute, die zum Schutze ihres Hab und Gutes den Entschluß faßten , eine Freiwillige Feuerwehr zu gründen. Am Gründungstag traten der Feuerwehr 35 aktive sowie 40 passive Mitglieder bei. Gleichzeitig wurde eine Feuerlöschordnung beschlossen.
am 16.November erfolgte die Gründung der Sparkasse ( Ersparnisanstalt ) Laage.
wird das Postgebäude in der Wilhelmstraße ( heute Str. des Friedens 14 ) in Dienst genommen.
erfolgte eine Pflasterung der Wallstraße, der Pfarr - und der Hinterstraße.
am 15. März stirbt der Papierfabrikant Ernst Hennings im Alter von 74. Jahren in Laage. Er war der letzte Papiermüller aus der Familie Hennings.
wurde die Molkerei Laage in der Bahnhofsstraße gegründet
entstanden die Glasmalereien der Fenster der Pfarrkirche. Die Motive der Fenster haben folgende Bedeutung : Ankündigung der Geburt Jesu an Maria ; Die drei Weisen aus dem Morgenland; Die Auferweckung des Jünglings und Die Kreuzigung Jesus.
Einweihung des Ehrenmals für die Gefallenen des Krieges 1870/71
entstand das neue Schulhaus in der Wilhelmstraße ( Str. d. Friedens )
wurde durch den Bürgermeister Klockow die Villa Marie, Breesener Straße Nr. 8 erbaut. Die Fertigstellung erfolgte in den Jahren 1897 bis 1900.
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1900
1900-36
1902
1905
1907
1908
1910
1911
1912
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wurde die Breesener Straße gepflastert
Friedrich Kähler (1873-1942) amtiert als Bürgermeister in Laage.
am 9. April wurde das vom Architekten Korff entworfene und projektierte Krankenhaus eingeweiht.
wurde Sanitätsrat Dr. med. Otto Meltzer Ehrenbürger der Stadt. Meltzer wurde am 22. November 1847 in Hagenow geboren. 1880 ließ er sich als praktizierender Arzt in Laage nieder und übte diesen Beruf bis zum 31. Dezember 1924 aus. Otto Meltzer starb am 13. Oktober 1932.
Inbetriebnahme der von Paul Korff entworfenen Gasanstalt.
Gründung des Fußballvereins FC Corso 1907, den Vorgänger des heutigen Fußballvereins FSV Laage 07. Entdeckung des Diebesnestes von Räuberhauptmann Hermann Habeck in der Breesener Str. 51. Er war Anstifter einer großen Anzahl von Raubzügen durch Mecklenburg und Pommern.
wurde ein großer Teil der Stadt kanalisiert
Errichtung der Badeanstalt in der Bahnhofsstraße
hatte die Stadt Laage 2515 Einwohner.
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1914
1915
1925
1928
1931
1933
1937
1939
1945
1945/46
1946
1947
1949
1950
1952
1953
1954
1956
1957
1858
1959
1960
1961
1963
1966
1967
1968-71
1972
1973
1974
1977
1978
1978/79
1979
1980
1982
1984
1985
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am 28. Mai wird das Blücherdenkmal auf dem Wilhelmsplatz ( heute Blücherplatz ) eingeweiht.
entstand das Elektrizitätswerk. Die Stadt bekam elektrisches Licht.
am 4. April starb der Maler und Radierer Rudolf Walter Kurt Sieger im Alter von 58 Jahren in Laage.
erfolgte der Bau einer zentralen Wasserversorgung einschließlich des Wasserturmes. Die Pumpen wurden durch Wasserleitungen und einem Wasserwerk abgelöst. Der Wasserturm wurde vom Maurermeister Ludwig Hehl aus Laage errichtet und bis 1980 genutzt.
Einweihung des Ehrenmals für die im Ersten Weltkrieg Gefallenen.
erfolgte die Gründung des Segelflugzeug-Vereins Laage, mit der Errichtung eines Segelflugplatzes am Judenberg. Der Verein baute unter der Führung des Tischlermeisters Albert Simon das erste Segelflugzeug ( getauft auf den Namen ” Laage I ” ).
erfolgte eine weitere Kanalisation der Stadt und mit dem Bau des Milchzuckerwerkes wurde begonnen.
löst Bürgermeister Koop den langjährig als Bürgermeister amtierenden Fritz Kähler ab.
Eintragung des nordöstlich von Laage gelegenen Dünenzuges in das Reichsnaturschutzbuch als "Naturschutzgebiet Dünenzug am Recknitzufer".
vermacht der Mühlenbesitzer Paul Lüth ( 29.7.1876 - 26.11.1939 ) seine Mühlen, die Holländer-Galerie- Windmühle und die Bockwindmühle auf dem Mühlberg der Stadt Laage. Deshalb wurde nach ihm die neu errichtete ” Paul-Lüth-Straße “ benannt.
Am 1. Mai rückte die Rote Armee in Laage ein. Aus Ungewißheit und Furcht flohen viele Einwohner in die umliegenden Wälder, bei Auseinandersetzungen wurden 5 Laager Bürger erschossen, einige nahmen sich aus Angst das Leben. Auf dem alten Friedhof erinnert eine Grabstätte an diese Zeit. starben im Übersiedlerlager Kronskamp ( Lager I. ) 2.000 Flüchtlinge an Entkräftung und Seuchen.
wurde die ehemalige Kaltleimfabrik, im Volksmund auch ” Chemisch ” genannt, auf die Milchzuckerproduktion umgestellt.
wurde die BSG Traktor Laage gegründet
wurde in der ” Korffschen Villa ” eine Landwirtschaftliche Berufsschule eingerichtet
wurde die Apotheke verstaatlicht
bezieht die Freiwillige Feuerwehr ihr neues Domizil, neben dem Pfarrgebäude.
Eröffnung des Landambulatoriums in der Bahnhofsstraße : Im Oktober 1953wurde die Stromatologische Abteilung des Landambulatoriums eröffnet. Dr. Koczig nahm mit einer Helferin und einem Zahntechniker die Arbeit auf. Am 15. November 1953 öffnete die Allgemeinärztliche Abteilung unter der Leitung von Dr. Eichhorst. Im April 1954 wurde diese Abteilung dann von der Bahnhofsstraße in die Breesener Strasse verlegt.
Gründung des Laager Karnevalclubs “ Lawena “ ( CCL ).
wurde der Schulunterricht im alten Schulhaus neben der Post als erste Mittelschule im Kreis wieder aufgenommen. Eröffnung einer Grund - und Oberschule.
Während des 2 Weltkrieges wurden drei der vier Kirchenglocken der Pfarrkirche abgebaut und eingeschmolzen. Nur die kleinste der Glocken aus dem Jahre 1653 blieb erhalten. 1956/57 schaffte sich die Gemeinde für die eingeschmolzenen Bronzeglocken drei neue Gußstahlglocken an, die feierlich in einem Festumzug von der Bevölkerung eingeholt wurden.
Gründung der “ Produktionsgenossenschaft des Tischlerhandwerks Aufbau ” ( PGH Aufbau).
wurde mit dem Bau der neuen Badeanstalt in der Bahnhofstraße begonnen.
erfolgte die Gründung des Volkseigenen Gutes ( VEG ) Laages
wurde mit dem Bau eines neuen Sportplatzes , der heutigen Recknitz -Kampfbahn begonnen.
Gründung der Laager Feuerwehrkapelle
Einweihung der Badeanstalt welche jährlich 17. - 18.000 Badelustige aufnimmt. An kühlen Tagen wurde das Wasser vom Milchzuckerwerk aufgewärmt. entstanden die ersten Wohnungen der Arbeitergenossenschaften, unter anderem der Neubaukomplex Rudolf-Harbig-Straße. Die ersten Wohnblocks wurden zuerst noch als Wohnunterkünfte für die Arbeiter genutzt, die bei der Erweiterung des Reichsbahnstreckennetzes tätig waren. Zuvor wurde die Recknitz verlegt. Es entstanden die Umgebungsstraße und die neue Recknitzbrücke.
im Januar Eröffnung der Zentralbibliothek im Rathaus, es war die zweite im Kreis Güstrow.
wurde die Paul-Lüth-Straße gepflastert und die ganze Stadt erhielt eine neue Straßenbeleuchtung.
wurde das Laager Krankenhaus aufgelöst und es erfolgte eine Erweiterung des Landambulatoriums ( Breesener Straße 1 )
wurde am Sportplatz die POS II. fertiggestellt, welche später den Namen “ Louis Fürnberg Oberschule ” erhielt.
entstand die kombinierte Kindergarten -Kinderkrippenanlage im Neubaugebiet mit 174 Plätzen.
Am 20. September wechselte die Deutsche Reichsbahn im Bereich Kronskamp von der alten zur neuen Streckenführung. Die alte, seit 1886 bereits bestehende Streckenführung der Bahn verlief bis zu diesem Zeitpunkt vom Bahnhof Laage aus hinter dem Dorf Kronskamp über die ehemalige F 108 und einen Teil des heutigen Flugplatzes. Weiter führte sie dann über die jetzige Straße nach Striesdorf durch die “ Eikenkoppel ” und den Wald nach Scharstorf. Die neue Streckenführung verläuft jetzt zwischen Kronskamp und der B 103 durch den Köppenberg.
wurde das ehemalige Krankenhaus umfassend rekonstruiert und zu einem allen Anforderungen entsprechendem Landambulatorium ausgebaut.
Beginn mit dem Eigenheimbau in der Feldstraße, Am Feldrain, Am Rauhberg und Am Weidenweg.
Rekonstruktion der 1786 erbauten Apotheke, die bis 1974 dauerte.
Eröffnung der Drogerie Meinke.
wurde das “ Agrochemische Zentrum ” in Laage in der Bahnhofstraße 31 gegründet.
entstand der Rastplatz an der Umgebungsstraße. übernahm Dr. Müller die Leitung des Landambulatorium Laages.
Einweihung der Freilichtbühne. Der Erste Laager Herbstmarkt fand am 7./ 8. Oktober 1977 hier statt.
Beginn mit dem Bau des Kronskamper Militärflugplatzes durch Bausoldaten der NVA.
der Winter hatte auch Laage fest im Griff. Die Straßen waren total eingeschneit, die Stadt tagelang von der Außenwelt abgeschnitten. Der Schneepflug mit 3 Lokomotiven war zwischen Laage und Liessow stecken geblieben. Eine Woche fuhren keine Züge mehr und die Versorgung der Bevölkerung wurde durch Panzerkonvoi der NVA vorgenommen.
Bau der Turnhalle am Sportplatz
Inbetriebnahme der Sauna der Landambulatoriums
Fertigstellung eines Mehrzweckgebäudes des volkseigenen Tierzuchtgutes an der Polchower Chaussee, kurz “ Albertinum ” genannt, nach Albert Brüggemann, dem damaligen Chef des VEGutes.
eröffnete Stübbes Eisstube an der Badeanstalt in Laage
Im Oktober: Gründung des Jagdbombergeschwader 77 auf dem Militärflugplatz Kronskamp. Im Dezember: Aufnahme des Flugbetriebes des NVA-Jagdbombergeschwaders 77 ( Flugzeug Suchoj SU-22 ) auf dem Flugplatz Kronskamp.
Am 29. April besuchte der Minister für Nationale Verteidigung der DDR Armeegeneral Heinz Hoffmann ( 1910-1985 ), zusammen mit seinem Stellvertreter Generaloberst Heinz Keßler ( Verteidigungsminister von 1985-1989 ) den NVA-Flugplatz Kronskamp.
Die Inbetriebnahme des zweiten Gleises von Laage nach Kavelstorf am 25. Mai
Übergabe und Unterrichtsbeginn der dritten Polytechnischen Oberschule mit 26 Unterrichtsräumen in der Friedrich-Engels-Straße 12 ( heute Schulstraße 12 ) am 1. September. Der Bau dieser “ Friedrich Engels Oberschule ” war durch den Zuwachs des Militärflugplatzes in Kronskamp notwendig geworden.
Im Dezember wurde die Elektrifizierung der Bahnstrecke abgeschlossen. Am 15. 12. um 13.06 Uhr fuhr der erste mit einer E-Lok bespannte Güterzug durch den Laager Bahnhof.
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1986
1988
1989
1990
1991
1992
1993
1994
1997
1998
1999
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Am 5. Juli wurde das Hundertjährige Bestehen der Eisenbahnlinie Rostock - Laage -Güstrow gefeiert. Im Rahmen dieser Feier wurde ein Denkmal am Bahnhofsvorplatz eingeweiht. Dieses Denkmal zeigt die Kuppelachse einer Dampflok der Reihe 41 261.
zählte der Laager Herbstmarkt vom 19. - 20.9. 13.000 Besucher.
Mit der politischen Wende gehen wirtschaftliche Veränderungen einher, die landwirtschaftliche Produktion ist nicht mehr maßgebend für das Territorium.
hatte die Stadt Laage 6295 Einwohner. Nach der Wende, auf Grund der geänderten Lebensbedingungen, der Entwicklung der Arbeitsmarktes in Mecklenburg-Vorpommern u.a., verließen viele Laager Bürger ihre Heimatstadt. So hatte die Stadt im Jahre 2000 nur noch 5223 Einwohner.
Übergabe des Flugplatzes an die Bundeswehr.
Die Flughafen GmbH Rostock-Laage wird gebildet.
Das Kino in der Breesener Straße 14 schließt.
wurde das dreigliedrige Schulsystem eingeführt, damit erhielt Laage ein Gymnasium.
am 01. 10. nimmt der zivile Flugverkehr seine Arbeit auf
Beginn der Sanierung des Neubaugebietes an der Rudolf-Harbig-Straße
Abschluss des Planungsverfahrens für das Eigenheimgebiet "Pinnower Straße".
am 25.05. erfolgte die Grundsteinlegung für das Wohngebiet " Schwendnißtannen "
Es entsteht das erste Industrie- und Gewerbegebiet in Laage-Kronskamp. Grundsteinlegung für das Airbag-Gasgeneratorenwerk der TEMIC ( jetzt TRW Airbag Systems GmbH ) im Gewerbegebiet Kronskamp - weitere Betriebe folgen.
Wurde in Laage Pinnow ein neues Klärwerk in Betrieb genommen.
gründete sich die Laager Wohnungsgesellschaft.
Stationierung des Jagdgeschwaders JG 73 im Oktober.
Im Juli beginnen die Erschließungsarbeiten für das Wohngebiet "Am Fischteich".
Die Stadt weihte im September ein neues Feuerwehrgerätehaus ein.
Offizielle Indienststellung des zusammengeführten Jagdgeschwaders JG 73, gleichzeitig Namensverleihung "Steinhoff"
Beginn der Gewerbeansiedlung im Gewerbegebiet 2.
Grundsteinlegung für das Seniorenzentrum "Am Achternwall" in Trägerschaft des DRK Kreisverbandes Güstrow
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2000
2001
2002
2003
2004
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Im April erfolgte der erster Spatenstich für den Bau der neuen Realschule Laage und einer zweiten Turnhalle.
Im Juli dann die Grundsteinlegung für die Seniorenpension "Am Fischteich". Der Träger ist der Kreisverband der Volkssolidarität Mecklenburg-Mitte e.V.
Übergabe der Recknitzhalle II
Fertigstellung des Kunstrasenplatzes für den FSV Laage 07 e.V.
Bildung der Kooperativen Gesamtschule Laage. Diese vereinigt Hauptschule, Realschule und Gymnasium unter einem Dach.
Offizieller Sendestart des TV-Jugendsenders “ELF” am 7. März
Start der Bauarbeiten für ein neues Flughafenterminal
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